50 Jahre später: Team U17 – Auf dem Weg zur Zugspitze – Die Vizemeister von 1975 feiern ihr Wiedersehen

Auf dem Weg zur Zugspitze – und zur Deutschen Meisterschaft
 
Um im Männerhandball Deutscher Meister zu werden, müsste man wohl den Mount Everest besteigen – eine schier unmögliche Aufgabe für die meisten. Doch auch der Weg zur Deutschen Meisterschaft im B-Jugendbereich ist anspruchsvoll und gleicht dem Aufstieg zur Zugspitze (2.962 m), dem höchsten Berg Deutschlands. Egal, welche Route man wählt, jede hat ihre eigenen Herausforderungen, Zwischenstationen und steilen Anstiege.
 
Unser Team hat die Vorrunde mit einer starken Bilanz von 16:4 Punkten und 367:304 Toren als Tabellenzweiter abgeschlossen und sich damit für die Hauptrunde A qualifiziert. Dank der Mitnahme der Punkte starten wir nun mit 4:4 Punkten – wir stehen also am Fuße der Zugspitze, bereit für den Aufstieg. Doch bevor wir den Gipfel in Sichtweite bekommen, müssen wir einige schwierige Etappen bewältigen.
 
Der Weg zur Zugspitze – Ein Symbol für unseren Kampf um die Meisterschaft
 
Wer die Zugspitze besteigen will, hat verschiedene Routen zur Auswahl:
•Die Höllentalroute ist die anspruchsvollste, führt über Gletscher und Kletterpassagen. Wer diesen Weg wählt, muss sich Schritt für Schritt anpassen und große Herausforderungen meistern – vergleichbar mit einer Saison voller harter Gegner und knapper Spiele.
•Die Reintalroute ist länger, aber weniger steil, führt durch Täler und über Hütten. Ein stetiger, zäher Anstieg – so wie eine Mannschaft, die sich kontinuierlich verbessert und am Ende oben steht.
•Die Route über das Gatterl beginnt in Österreich und führt über mehrere Gipfel, bevor die Zugspitze erreicht wird. Hier muss man Hürde für Hürde überwinden – so wie unser Team, das sich in der Meisterrunde von Spiel zu Spiel kämpft.
 
Unsere Etappen – der steile Weg ins Viertelfinale
 
Unsere Mannschaft steht jetzt an einem entscheidenden Punkt: In den nächsten Wochen geht es gegen TSV Hannover-Burgdorf, die Füchse Berlin und den 1. VfL Potsdam um die Plätze im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Jedes Spiel ist ein Gipfel, den wir erklimmen müssen – wie der Höllentalferner, das Plattspitzen-Massiv oder das Zugspitzplatt auf dem Weg nach oben.
 

Road to the Summit – Der Weg zum Gipfel der Hauptrunde A!

 THW Kiel U17 – Der Gipfelsturm beginnt! 

Sechs Spiele, sechs Schritte – jeder Schritt führt uns höher hinauf. Der Gipfel der Hauptrunde A ist unser Ziel, und auf diesem Weg braucht es Kraft, Willen und absoluten Teamgeist. Auf geht’s, Männer – auf zum Gipfel!

1. Basislager – Der erste Schritt
08.03.2025 | 15:30 Uhr
THW Kiel U17 – 1. VfL Potsdam (Edgar-Meschgat-Halle, Altenholz)
Das Fundament wird gelegt! Zuhause gilt es, die ersten Punkte zu sichern. Potsdam ist ein harter Gegner, aber wir setzen das erste Zeichen – kein Weg führt an uns vorbei!

2. Anstieg – Der erste Kampf gegen den Sturm 
14.03.2025 | 19:45 Uhr
TSV Hannover-Burgdorf – THW Kiel U17 (Sporthalle Burgdorf)
Auswärtsstärke beweisen! Hannover-Burgdorf will uns den Weg versperren, doch wir wissen: Wer den Gipfel erreichen will, muss auch in der Fremde bestehen.

3. Hochplateau – Die Entscheidung rückt näher 
29.03.2025 | 15:15 Uhr
THW Kiel U17 – Füchse Berlin (Edgar-Meschgat-Halle, Altenholz)
Die Füchse stellen sich in den Weg! In der eigenen Halle muss der nächste Schritt gemacht werden – jeder Ball zählt, jeder Zweikampf entscheidet!

4. Steiler Hang – Durchhalten und kämpfen
04.04.2025 | 15:00 Uhr
1. VfL Potsdam – THW Kiel U17 (Sporthalle Potsdam)
Revanche oder Vorentscheidung? Potsdam wartet auf uns, und auswärts wird es noch schwerer. Doch wer oben ankommen will, darf keine Höhenangst haben!

5. Der Gipfelkamm – Ein Schritt vor der Krönung 
12.04.2025 | 16:00 Uhr
THW Kiel U17 – TSV Hannover-Burgdorf (Edgar-Meschgat-Halle, Altenholz)
Noch ein Heimsieg, noch ein Schritt! Hannover-Burgdorf will uns ein Bein stellen, aber wir halten stand. Hier muss der Gipfel in Sichtweite kommen!

6. Der letzte Anstieg – Die Gipfelflagge für das Viertelfinale aufstellen! 
26.04.2025 | 16:00 Uhr
Füchse Berlin – THW Kiel U17 (Füchse Town, Berlin)
Das Finale! Berlin wird brennen, die Füchse lauern auf ihre Chance. Doch wir haben nur ein Ziel: Den Gipfel stürmen und die Hauptrunde A dominieren!

Sechs Spiele – sechs Stufen nach oben! Wer mit uns auf den Gipfel will, muss kämpfen, leiden und bis zur letzten Sekunde alles geben. Der THW Kiel in der U17 ist bereit! Auf geht’s, Männer – auf zum Gipfel! Der Meilenstein ist, einen der ersten beiden Plätze in der Hauptrunde A zu bekommen. 

Doch wir sind bereit! Die Jungs sind motiviert, brennen darauf, ihr Können unter Beweis zu stellen und wollen wie das legendäre Team von 1975 Geschichte schreiben. Vor 50 Jahren stand eine Mannschaft unseres Vereins bereits auf diesem Gipfel – und unser Ziel ist es, es ihnen gleichzutun.

50 Jahre später: Die Vizemeister von 1975 feiern ihr Wiedersehen

 Im Jahr 1975 schrieb die männliche B-Jugend des THW Kiel Handballgeschichte: Sie wurde Deutscher Vizemeister im Hallenhandball. Bei der zweiten Deutschen Meisterschaft dieser Altersklasse in der Sporthalle Schöneberg in Berlin kämpften fünf der besten Nachwuchsteams um den Titel. Der THW Kiel überzeugte mit Siegen gegen Germania Wiesbaden (10:8), Schwarz-Rot Aachen (13:9) und den Berliner TSV von 1850 (19:7), musste sich jedoch dem späteren Deutschen Meister TSV Rot (5:8) geschlagen geben. Mit einer starken Leistung sicherten sich die Kieler die Vizemeisterschaft – ein Beweis für die exzellente Nachwuchsarbeit des Vereins.

Trainer Michael Fischer führte sein Team von regionalen Erfolgen bis ins nationale Finale und formte mit Spielern wie Waldemar Kowalski (17 Tore), Roland Keil (11 Tore) und Joachim Schiemann (9 Tore) eine starke Mannschaft. Diese Vizemeisterschaft legte den Grundstein für viele spätere Karrieren im Handball. Ein besonderer Name aus dieser Mannschaft ist Frank Müller (Nr. 1 / TW / Fränki), der den Sprung in die Bundesliga Mannschaft des THW Kiel (1977/78) schaffte und nun schon viele Jahre für den Verein ehrenamtlich aktiv ist. Ein halbes Jahrhundert später kehren die ehemaligen Jugendspieler nach Kiel zurück, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen. Das Jubiläumstreffen beginnt im THW Kiel Vereinsheim, wo sich die früheren Weggefährten wiedersehen und die Erfolge von damals Revue passieren lassen. Ein besonderes Highlight des Treffens ist der Besuch des THW-Leistungszentrums in Altenholz, wo Nachwuchskoordinator Klaus-Dieter Petersen den ehemaligen Vizemeistern zeigt, wie sich der Handballnachwuchs in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat.

Ob wir am Ende auf der Spitze stehen und um den Titel kämpfen, liegt noch in weiter Ferne. Doch eines ist klar: Der Weg ist steil, die Herausforderungen sind groß – aber unsere Mannschaft hat den Willen, den Kampfgeist und die Leidenschaft, um diesen Gipfel zu erreichen!
 
Wir wünschen unserem Team viel Erfolg und hoffen, dass wir 50 Jahre nach 1975 wieder die Chance bekommen, ganz oben mit anzugreifen!
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